25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Veröffentlicht am 23.11.2010 in Pressemitteilungen

Der von den Vereinten Nationen deklarierte "Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen" soll weltweit das Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken. Besonders besorgniserregend ist die Lage für Frauen in den Konfliktgebieten dieser Welt, wie z.B. im Kongo. Dort seien im vergangenen Jahrzehnt hunderttausende Frauen vergewaltigt, geschlagen, versklavt oder getötet worden.

Einsatz gegen Genitalverstümmelungen: Die Europäische Kommission rief bereits im letzten Jahr die internationale Gemeinschaft auf, entschiedener gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Die UN-Resolutionen zu dieser Frage müssten besser durchgesetzt werden, erklärte damals die Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in Brüssel. Sie verlangte unter anderem mehr Einsatz gegen Genitalverstümmelungen. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der EU müssten Frauen und Mädchen vor solchen Praktiken geschützt werden, meinte Ferrero-Waldner.
Hintergrund für die Entstehung des Aktionstages war die Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Frauen 1960 in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des damaligen Diktators Rafael Leonidas Trujillo. Seit dem 25. November 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen alljährlich Veranstaltungen, um auf die Lage misshandelter Frauen aufmerksam zu machen.
In vielen Städten wird dieser Gedenktag mit einer bundesweiten Fahnenaktion begleitet, die so vor ca. zehn Jahren von TERRE DES FEMMES initiiert wurde. Auch in Freiburg soll mit der Fahnenaktion „Frei leben ohne Gewalt“ am 25.11. „Flagge gezeigt“ werden.
Der Tag erinnert an die unzähligen Gewalttaten an Frauen in aller Welt, im Krieg wie im Frieden. In aller Öffentlichkeit wie in den eigenen vier Wänden, verübt durch Fremde wie durch Freunde, Nachbarn, Väter, Brüder, Ehemänner. Er erinnert daran, dass Gewalt gegen Frauen bestraft und geächtet werden muss. Ob in der privaten Beziehung zwischen Menschen, ob im kulturellen und religiösen Zusammenleben, eine Rechtfertigung für Gewalt an Frauen kann und darf es nicht geben!
Gabriele Köhler, AsF-Kreisvorsitzende
Hanna Rosahl-Theunissen, stellv. AsF-Kreisvorsitzende,
www. asf-spd-freiburg.de
asf-spd-freiburg@gmx.de
Freiburg, 23.11.2010

 

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