Equal Pay Day: Entgeltunterschiede beseitigen!

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ASF zum Equal Pay Day am 26. März

Frauen verdienen durchschnittlich 23 % weniger als Männer. Damit ist Deutschland schon seit Jahren unter den Schlusslichtern in Europa. Der Equal Pay Day erinnert an dieses Ungleichgewicht. Er markiert den Tag im Jahr, bis zu dem die Frauen im Vergleich zu Männern ohne Bezahlung arbeiten.

Gründe dafür gibt es viele: Bestehende Rollenbilder bestimmen das Berufswahlverfahren. So arbeiten Frauen häufiger in Branchen mit niedrigerem Lohnniveau (70 % der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind weiblich!) oder in Teilzeit, sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten, verfügen über weniger Berufsjahre. Dazu kommen unzureichend vorhandene Kinderbetreuungsangebote.

„Wir brauchen ein gesetzlich verankertes Gesamtkonzept“ fordern wir SPD-Frauen. Dazu gehört ein Entgeltgleichheitsgesetz sowie der flächendeckende Ausbau von Kindertageseinrichtungen und eine Aufklärungskampagne über Karriere- und Verdienstchancen einzelner Berufe und Branchen. Versteckter Lohndiskriminierung muss entgegen getreten werden. Nicht Ausbildung und Beschäftigungsdauer sind als Kriterien für die Entlohnung heranzuziehen, sondern die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit.

„Die Vergangenheit hat gezeigt: Freiwillige Maßnahmen bringen uns bei der Durchsetzung von Entgeltgleichheit nicht weiter. Wir brauchen einen verbindlichen, verpflichtenden gesetzlichen Rahmen."

 
 

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